Wandfläche über den Daumen, Abkleben vergessen, Q-Stufe nicht vereinbart.
- Beim Besichtigungstermin wird die Wandfläche geschätzt. Abends in Excel fehlen die Laibungen, und Fenster und Türen sind mal abgezogen, mal nicht — je nachdem, wer gerechnet hat.
- Abdecken, Abkleben, Untergrund reinigen, Risse schließen, Grundieren: Die Vorarbeiten kosten oft mehr Zeit als der Anstrich selbst. Stehen sie nicht im Angebot, arbeitest du sie umsonst.
- „Glatt gespachtelt“ ist keine Qualitätsangabe. Bietest du Q2 an und der Kunde erwartet Q3, wird spätestens im Streiflicht diskutiert — und am Ende über den Preis.
- Privatkunden fragen nach dem Lohnanteil für die Steuer. Steht er nicht getrennt auf der Rechnung, schreibst du sie neu — ein weiterer Abend im Büro.
Vom Raumfoto bis zur bezahlten Rechnung.
Die Screenshots sind echte App-Oberflächen des fiktiven Demo-Betriebs „Muster Sanierung GmbH“, aufgenommen mit dem Zweck „Schaden aufnehmen“. Für Malerarbeiten ist der Ablauf derselbe — du wählst „Renovierung/Umbau“ oder „Neubau/Ausbau“ und gibst Wand oder Decke als Soll an. Kunde, Adresse und Preise sind erfunden.
- 01
Raum fotografieren, Soll-Zustand angeben
Foto vom Raum — das ganze Bauteil im Bild, Tageslicht, möglichst ohne Möbel davor. Zweck „Renovierung/Umbau“ im Bestand oder „Neubau/Ausbau“ ab Rohbau. Dann „Was soll entstehen?“: Bauteil Wand oder Decke, Ziel zum Beispiel Glattputz, Rauhputz oder Tapete — oder eine kurze Notiz wie „Raufaser runter, Vlies drauf, zweimal weiß“, auch eingesprochen. Ein Foto je Raum; mehrere Fotos werden später zu einem Angebot.
- 02
KI schlägt bis zu 5 Positionen aus deinem Maler-Katalog vor
Nach rund 30 Sekunden: Raumtyp, erkannter Ist-Zustand (etwa Tapete oder Rauhputz), Soll-Bezug, eine Rückfrage an dich und bis zu 5 Positionen aus deinem eigenen Katalog — in Ausführungsreihenfolge: Demontage wie Tapete entfernen, Vorbereitung wie Abkleben, Spachteln oder Grundieren, dann Anstrich oder Tapezierarbeit und Nebenleistungen. Die Mengen sind Schätzungen; liegen Raumbuch-Maße vor, rechnet die KI damit, sonst sagt sie es in der Rückfrage.
- 03
Prüfen im Editor: Wandfläche, Q-Stufe, Preise
Jede Position kontrollierst du selbst. Die Wandfläche tippst du als Aufmaß-Formel ins Mengenfeld — 2*(4,5+3,8)*2,6-2*2,2 für Umfang mal Raumhöhe minus Terrassentür — das Ergebnis steht live daneben und später im PDF. Die Decke bekommt ihre eigene Position, Abklebearbeiten laufen in lfd. m oder als Pauschale. Die Spachtelstufe ist eine eigene Position: Q1 bis Q4 stehen im Standardkatalog getrennt. Einzelpreis und Lohnanteil kommen aus deinem Katalog, fehlende Positionen holst du per Dropdown dazu. Nichts geht raus, bevor du es freigibst.
- 04
Angebot als PDF, per E-Mail direkt aus der App
Logo, Angebots-, Kunden- und Projektnummer, Positionen mit Langtext, Aufmaß und Raum, Netto, USt und Brutto, dazu der § 35a-Satz mit dem Lohnanteil. Versand per E-Mail aus der App mit vorbelegtem Text und Kopie an dich — oder als Download.
- 05
Rechnung, Abschlag, Schlussrechnung
Ist das Angebot angenommen, wird daraus die Rechnung mit denselben Positionen und Summen. Bei größeren Aufträgen stellst du Abschlagsrechnungen als Prozentsatz vom Angebots-Netto und am Ende die Schlussrechnung, die die Abschläge abzieht. Der § 35a-Lohnausweis steht auf jeder Rechnung, sobald Positionen einen Lohnanteil haben; die Jahresbescheinigung gibt es pro Kunde und Jahr als PDF.
- 06
Bezahlt werden
Rechnung per E-Mail mit Stripe-Zahllink und EPC-QR-Code (bei hinterlegter IBAN). Zahlungen über den Link werden automatisch verbucht, Überweisungen markierst du als bezahlt. Das Mahnwesen läuft täglich: Zahlungserinnerung ab 14 Tagen, 1. Mahnung ab 30 Tagen (+2,50 €), 2. Mahnung ab 45 Tagen (+5 €), ab 60 Tagen ein Inkasso-Hinweis an dich. Fürs Steuerbüro gibt es den DATEV-freundlichen CSV-Export je Monat.
Rechenbeispiel: Wohnzimmer neu tapezieren und streichen
Rechenbeispiel mit erfundenen Maßen — die App misst nichts, gemessen hast du: Wohnzimmer 4,5 × 3,8 m, Raumhöhe 2,6 m, ein Fenster 1,0 × 1,2 m, eine Terrassentür 2,0 × 2,2 m. Wandfläche als Aufmaß-Formel: 2*(4,5+3,8)*2,6-2*2,2 = 38,76 m² — das kleine Fenster wird wie nach VOB/C übermessen, die Tür mit 4,4 m² abgezogen. Decke: 4,5*3,8 = 17,1 m². Positionen: Abdeckarbeiten pauschal, Tapete entfernen, Tiefgrund, Vliestapete und Wandanstrich 2× je 38,76 m², Deckenanstrich 2× 17,1 m². Das Foto liefert bis zu 5 Vorschläge aus deinem Katalog; was fehlt, holst du per Dropdown, die Mengen setzt du per Formel.
Vom Foto zum Angebots-PDF.
Echte App-Oberflächen, aufgenommen im September 2026 mit dem fiktiven Betrieb „Muster Sanierung GmbH“. Kunde, Adresse, Schadensnummer und Preise sind erfunden. Das Wandfoto stammt aus einer freien Bilddatenbank, nicht von einer Kundenbaustelle.
Zweck wählen (hier: Schaden aufnehmen), Foto hochladen, KI-Analyse ankreuzen. Mehr Eingabe braucht es nicht.
Nach rund 30 Sekunden: Schadensbild, Einordnung, eine Rückfrage und bis zu 5 Positionen aus deinem Katalog. Die Mengen sind Schätzungen.
Im Angebots-Editor kontrollierst du Mengen, Einzelpreise aus deinem Katalog, Lohnanteil und Kostenträger. Nichts geht raus, bevor du es freigibst.
Angebot mit Logo, Schadensnummer, Kunden- und Projektnummer und § 35a-Ausweis. Per E-Mail direkt aus der App oder als Download.
Was Baustellenwerk nicht macht.
Damit du nicht mit falschen Erwartungen in den Test gehst:
- Keine Messfunktion: Die App misst nichts, du misst. Kein Laser, kein AR, kein Aufmaß aus dem Foto — Wand- und Deckenflächen kommen aus deinem Raumbuch oder deiner Aufmaß-Formel.
- Die Mengen der KI sind Schätzungen — mit Raumbuch-Maßen berechnet, sonst grob geschätzt mit Rückfrage. Du prüfst jede Menge, bevor sie ins Angebot geht.
- Die KI liefert keine Preise. Preise je Leistung kommen aus deinem Leistungskatalog — einzeln oder gesammelt gepflegt.
- Keine Übermessungsregel eingebaut: Ob Fenster und Türen abgezogen oder übermessen werden, entscheidest du in der Formel.
- Keine Farbmengen- oder Materialbedarfsrechnung aus Ergiebigkeit und Anstrichzahl. Material steckt in deinem Einzelpreis.
- Höchstens 5 Positionsvorschläge pro Foto. Alles Weitere holst du per Dropdown aus dem Katalog.
- Kein GAEB- und kein DATANORM-Import. Kataloge kommen als CSV, Excel, PDF oder Word herein.
- Der Standardkatalog (bis zu 295 Positionen für fünf Gewerke, Maler inklusive) bringt keine Preise mit. Der Betrieb pflegt seine eigenen — pro Position oder gesammelt.
- Kein Rabatt- und kein Skonto-Feld im Angebot, keine Alternativpositionen für Farbvarianten, kein Kunden-Import per CSV.
- Im Test: 14 Tage, 10 Nutzer, 10 Projekte und 100 KI-Analysen pro Monat. Danach Lesemodus, keine automatische Abbuchung.
99 € / Monat netto für den ganzen Betrieb.
Pro-Plan: bis 10 Nutzer, unbegrenzt Projekte, Angebote und Rechnungen. KI-Foto-Angebot, Trocknungsprotokoll, Doppelrechnung und Mahnwesen inklusive. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar.
TEST: 14 TAGE · 10 NUTZER · 10 PROJEKTE/MONAT · 100 KI-ANALYSEN · KEINE KREDITKARTE · DANACH LESEMODUS, KEINE AUTOMATISCHE ABBUCHUNG
Die Fragen, die Maler-Betriebe vor dem Test stellen.
Wie rechne ich Wandflächen mit Fenstern und Türen?
Kann ich die Spachtelstufen Q1 bis Q4 getrennt anbieten?
Werden Abdecken, Abkleben und Grundierung mitgedacht?
Wie kommt der § 35a-Lohnanteil auf die Rechnung?
Mehrere Räume, mehrere Fotos — wird daraus ein Angebot?
Der Kunde will während der Arbeiten mehr — wie komme ich zum Nachtrag?
Wie komme ich mit meinem bestehenden Katalog rein?
Mach dein erstes Foto-Angebot.
14 Tage gratis, keine Kreditkarte.



