FÜR MALER- UND LACKIERERBETRIEBE

Software für Maler: vom Raumfoto zum geprüften Angebot.

Wand, Decke, Tapete, Lack: Foto vom Raum, Soll-Zustand angeben — die KI schlägt bis zu 5 Positionen aus deinem Katalog vor, du prüfst Flächen per Aufmaß-Formel und Preise aus deinem Katalog. Für Maler-Betriebe mit 5–25 Mitarbeitern. KI-Analyse in rund 30 Sekunden.

WO ES BEIM MALER HAKT

Wandfläche über den Daumen, Abkleben vergessen, Q-Stufe nicht vereinbart.

  • Beim Besichtigungstermin wird die Wandfläche geschätzt. Abends in Excel fehlen die Laibungen, und Fenster und Türen sind mal abgezogen, mal nicht — je nachdem, wer gerechnet hat.
  • Abdecken, Abkleben, Untergrund reinigen, Risse schließen, Grundieren: Die Vorarbeiten kosten oft mehr Zeit als der Anstrich selbst. Stehen sie nicht im Angebot, arbeitest du sie umsonst.
  • „Glatt gespachtelt“ ist keine Qualitätsangabe. Bietest du Q2 an und der Kunde erwartet Q3, wird spätestens im Streiflicht diskutiert — und am Ende über den Preis.
  • Privatkunden fragen nach dem Lohnanteil für die Steuer. Steht er nicht getrennt auf der Rechnung, schreibst du sie neu — ein weiterer Abend im Büro.
DER ABLAUF · 6 SCHRITTE

Vom Raumfoto bis zur bezahlten Rechnung.

Die Screenshots sind echte App-Oberflächen des fiktiven Demo-Betriebs „Muster Sanierung GmbH“, aufgenommen mit dem Zweck „Schaden aufnehmen“. Für Malerarbeiten ist der Ablauf derselbe — du wählst „Renovierung/Umbau“ oder „Neubau/Ausbau“ und gibst Wand oder Decke als Soll an. Kunde, Adresse und Preise sind erfunden.

  1. 01

    Raum fotografieren, Soll-Zustand angeben

    Foto vom Raum — das ganze Bauteil im Bild, Tageslicht, möglichst ohne Möbel davor. Zweck „Renovierung/Umbau“ im Bestand oder „Neubau/Ausbau“ ab Rohbau. Dann „Was soll entstehen?“: Bauteil Wand oder Decke, Ziel zum Beispiel Glattputz, Rauhputz oder Tapete — oder eine kurze Notiz wie „Raufaser runter, Vlies drauf, zweimal weiß“, auch eingesprochen. Ein Foto je Raum; mehrere Fotos werden später zu einem Angebot.

    Baustellenwerk: Foto-Upload mit Zweckauswahl und aktivierter KI-Analyse (Demo-Mandant, hier mit Zweck „Schaden aufnehmen“)
  2. 02

    KI schlägt bis zu 5 Positionen aus deinem Maler-Katalog vor

    Nach rund 30 Sekunden: Raumtyp, erkannter Ist-Zustand (etwa Tapete oder Rauhputz), Soll-Bezug, eine Rückfrage an dich und bis zu 5 Positionen aus deinem eigenen Katalog — in Ausführungsreihenfolge: Demontage wie Tapete entfernen, Vorbereitung wie Abkleben, Spachteln oder Grundieren, dann Anstrich oder Tapezierarbeit und Nebenleistungen. Die Mengen sind Schätzungen; liegen Raumbuch-Maße vor, rechnet die KI damit, sonst sagt sie es in der Rückfrage.

    Baustellenwerk: Ergebnis der KI-Analyse mit Beschreibung, Einordnung, Rückfrage und Positionsvorschlägen aus dem Katalog
  3. 03

    Prüfen im Editor: Wandfläche, Q-Stufe, Preise

    Jede Position kontrollierst du selbst. Die Wandfläche tippst du als Aufmaß-Formel ins Mengenfeld — 2*(4,5+3,8)*2,6-2*2,2 für Umfang mal Raumhöhe minus Terrassentür — das Ergebnis steht live daneben und später im PDF. Die Decke bekommt ihre eigene Position, Abklebearbeiten laufen in lfd. m oder als Pauschale. Die Spachtelstufe ist eine eigene Position: Q1 bis Q4 stehen im Standardkatalog getrennt. Einzelpreis und Lohnanteil kommen aus deinem Katalog, fehlende Positionen holst du per Dropdown dazu. Nichts geht raus, bevor du es freigibst.

    Baustellenwerk: Angebots-Editor mit Positionen, Mengen, Einzelpreisen, Lohnanteil und Kostenträger — hier wird jede Position geprüft
  4. 04

    Angebot als PDF, per E-Mail direkt aus der App

    Logo, Angebots-, Kunden- und Projektnummer, Positionen mit Langtext, Aufmaß und Raum, Netto, USt und Brutto, dazu der § 35a-Satz mit dem Lohnanteil. Versand per E-Mail aus der App mit vorbelegtem Text und Kopie an dich — oder als Download.

    Baustellenwerk: Seite 1 des Angebots-PDF mit Kopf, Anschreiben und Positionen
  5. 05

    Rechnung, Abschlag, Schlussrechnung

    Ist das Angebot angenommen, wird daraus die Rechnung mit denselben Positionen und Summen. Bei größeren Aufträgen stellst du Abschlagsrechnungen als Prozentsatz vom Angebots-Netto und am Ende die Schlussrechnung, die die Abschläge abzieht. Der § 35a-Lohnausweis steht auf jeder Rechnung, sobald Positionen einen Lohnanteil haben; die Jahresbescheinigung gibt es pro Kunde und Jahr als PDF.

  6. 06

    Bezahlt werden

    Rechnung per E-Mail mit Stripe-Zahllink und EPC-QR-Code (bei hinterlegter IBAN). Zahlungen über den Link werden automatisch verbucht, Überweisungen markierst du als bezahlt. Das Mahnwesen läuft täglich: Zahlungserinnerung ab 14 Tagen, 1. Mahnung ab 30 Tagen (+2,50 €), 2. Mahnung ab 45 Tagen (+5 €), ab 60 Tagen ein Inkasso-Hinweis an dich. Fürs Steuerbüro gibt es den DATEV-freundlichen CSV-Export je Monat.

BWBAUSTELLENWERK · KONTROLLIERT★ 01 · BAU · 2026 ★
FALLBEISPIEL

Rechenbeispiel: Wohnzimmer neu tapezieren und streichen

Rechenbeispiel mit erfundenen Maßen — die App misst nichts, gemessen hast du: Wohnzimmer 4,5 × 3,8 m, Raumhöhe 2,6 m, ein Fenster 1,0 × 1,2 m, eine Terrassentür 2,0 × 2,2 m. Wandfläche als Aufmaß-Formel: 2*(4,5+3,8)*2,6-2*2,2 = 38,76 m² — das kleine Fenster wird wie nach VOB/C übermessen, die Tür mit 4,4 m² abgezogen. Decke: 4,5*3,8 = 17,1 m². Positionen: Abdeckarbeiten pauschal, Tapete entfernen, Tiefgrund, Vliestapete und Wandanstrich 2× je 38,76 m², Deckenanstrich 2× 17,1 m². Das Foto liefert bis zu 5 Vorschläge aus deinem Katalog; was fehlt, holst du per Dropdown, die Mengen setzt du per Formel.

PRODUKTDEMO · BEISPIELDATEN

Vom Foto zum Angebots-PDF.

Echte App-Oberflächen, aufgenommen im September 2026 mit dem fiktiven Betrieb „Muster Sanierung GmbH“. Kunde, Adresse, Schadensnummer und Preise sind erfunden. Das Wandfoto stammt aus einer freien Bilddatenbank, nicht von einer Kundenbaustelle.

Baustellenwerk: Foto-Upload mit Zweck „Schaden aufnehmen“ und aktivierter KI-Analyse
SCHRITT 01
Foto aufnehmen

Zweck wählen (hier: Schaden aufnehmen), Foto hochladen, KI-Analyse ankreuzen. Mehr Eingabe braucht es nicht.

Baustellenwerk: KI-Vorschlag mit Schadensbeschreibung, Einordnung als Feuchteschaden und Rückfrage
SCHRITT 02
KI schlägt Positionen vor

Nach rund 30 Sekunden: Schadensbild, Einordnung, eine Rückfrage und bis zu 5 Positionen aus deinem Katalog. Die Mengen sind Schätzungen.

Baustellenwerk: Angebots-Editor mit Positionen, Mengen, Einzelpreisen, Lohnanteil und Kostenträger
SCHRITT 03
Du prüfst

Im Angebots-Editor kontrollierst du Mengen, Einzelpreise aus deinem Katalog, Lohnanteil und Kostenträger. Nichts geht raus, bevor du es freigibst.

Baustellenwerk: Seite 1 des Angebots-PDF mit Schadensnummer und Positionen
SCHRITT 04
PDF versenden

Angebot mit Logo, Schadensnummer, Kunden- und Projektnummer und § 35a-Ausweis. Per E-Mail direkt aus der App oder als Download.

EHRLICH GESAGT

Was Baustellenwerk nicht macht.

Damit du nicht mit falschen Erwartungen in den Test gehst:

  • Keine Messfunktion: Die App misst nichts, du misst. Kein Laser, kein AR, kein Aufmaß aus dem Foto — Wand- und Deckenflächen kommen aus deinem Raumbuch oder deiner Aufmaß-Formel.
  • Die Mengen der KI sind Schätzungen — mit Raumbuch-Maßen berechnet, sonst grob geschätzt mit Rückfrage. Du prüfst jede Menge, bevor sie ins Angebot geht.
  • Die KI liefert keine Preise. Preise je Leistung kommen aus deinem Leistungskatalog — einzeln oder gesammelt gepflegt.
  • Keine Übermessungsregel eingebaut: Ob Fenster und Türen abgezogen oder übermessen werden, entscheidest du in der Formel.
  • Keine Farbmengen- oder Materialbedarfsrechnung aus Ergiebigkeit und Anstrichzahl. Material steckt in deinem Einzelpreis.
  • Höchstens 5 Positionsvorschläge pro Foto. Alles Weitere holst du per Dropdown aus dem Katalog.
  • Kein GAEB- und kein DATANORM-Import. Kataloge kommen als CSV, Excel, PDF oder Word herein.
  • Der Standardkatalog (bis zu 295 Positionen für fünf Gewerke, Maler inklusive) bringt keine Preise mit. Der Betrieb pflegt seine eigenen — pro Position oder gesammelt.
  • Kein Rabatt- und kein Skonto-Feld im Angebot, keine Alternativpositionen für Farbvarianten, kein Kunden-Import per CSV.
  • Im Test: 14 Tage, 10 Nutzer, 10 Projekte und 100 KI-Analysen pro Monat. Danach Lesemodus, keine automatische Abbuchung.
PREIS UND TESTBEDINGUNGEN

99 € / Monat netto für den ganzen Betrieb.

Pro-Plan: bis 10 Nutzer, unbegrenzt Projekte, Angebote und Rechnungen. KI-Foto-Angebot, Trocknungsprotokoll, Doppelrechnung und Mahnwesen inklusive. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar.

TEST: 14 TAGE · 10 NUTZER · 10 PROJEKTE/MONAT · 100 KI-ANALYSEN · KEINE KREDITKARTE · DANACH LESEMODUS, KEINE AUTOMATISCHE ABBUCHUNG

BEVOR DU DICH ENTSCHEIDEST

Die Fragen, die Maler-Betriebe vor dem Test stellen.

Wie rechne ich Wandflächen mit Fenstern und Türen?
Du tippst die Rechnung direkt ins Mengenfeld der Position: 2*(4,5+3,8)*2,6 ist der Raumumfang mal Raumhöhe, -2*2,2 zieht eine Terrassentür ab. Erlaubt sind Zahlen, Komma als Dezimalzeichen, + - * / und Klammern; das Ergebnis steht live daneben, die Formel im PDF hinter der Position. Ob du Öffnungen abziehst, regelt dein Vertrag: Nach VOB/C (DIN 18363, Maler- und Lackierarbeiten) werden Öffnungen bis 2,5 m² Einzelgröße übermessen, beim Privatkunden rechnen viele Betriebe die tatsächliche Fläche. Die App kennt keine Übermessungsregel — sie rechnet, was du eintippst, und der Kunde sieht, wie die Menge zustande kommt.
Kann ich die Spachtelstufen Q1 bis Q4 getrennt anbieten?
Ja. Der Standardkatalog führt Q1-Spachtelung (Plattenstoß), Q2 (tapezierfähig), Q3 (gestrichene Flächen) und Q4 (streiflichttauglich) als getrennte Positionen in m² — jede mit deinem Preis, denn der Katalog bringt 0 € mit. Grob nach den Merkblättern der Gipsindustrie: Q2 ist der Standard für Raufaser und grob strukturierte Beläge, Q3 für feine Strukturen und matte Anstriche, Q4 für glatte, glänzende Oberflächen und Streiflicht. Die KI erkennt die geforderte Stufe nicht auf dem Foto; du legst sie fest, und der Langtext im PDF macht sie für den Kunden sichtbar.
Werden Abdecken, Abkleben und Grundierung mitgedacht?
Die KI sortiert ihre Vorschläge in Ausführungsreihenfolge: Demontage, Vorbereitung, Hauptleistung, Nebenleistung. Der Standardkatalog enthält dafür unter anderem Abdeckarbeiten Raum pauschal, Abkleben an Wand und Decke in m, Untergrundreinigung, Tiefgrund für saugende Untergründe und Sperrgrund gegen Wasserflecken. Sie schlägt nur vor, was in deinem Katalog steht, und höchstens 5 Positionen pro Foto — fehlt etwas, nennt sie es in der Rückfrage, und du holst es per Dropdown dazu.
Wie kommt der § 35a-Lohnanteil auf die Rechnung?
Privatkunden können 20 % der Arbeitskosten von Handwerkerleistungen von der Steuer abziehen, höchstens 1.200 € im Jahr — Material zählt nicht. Deshalb hinterlegst du je Position einen Lohnanteil in Prozent, im Katalog einmal, im Angebot bei Bedarf angepasst. Angebot und Rechnung weisen die Summe als „davon Lohnkosten (§ 35a)“ aus, zusätzlich gibt es eine Jahresbescheinigung pro Kunde und Jahr als PDF. Der Ausweis ist eine Rechenhilfe, keine Steuerberatung.
Mehrere Räume, mehrere Fotos — wird daraus ein Angebot?
Ja. Du fotografierst jeden Raum einzeln, jedes Foto bekommt seine KI-Vorschläge. In der Fotoliste wählst du alle Fotos des Projekts aus („Alle auswählen“ → „Angebot erstellen“) und bekommst ein Angebot mit allen Positionen. Bei jeder Position steht Geschoss oder Raum als Freitext, die Nummerierung 1.1, 1.2 … läuft automatisch, sortieren kannst du per Drag-and-Drop. Lädst du später weitere KI-Vorschläge aus Projekt-Fotos nach, warnt der Editor vor Duplikaten.
Der Kunde will während der Arbeiten mehr — wie komme ich zum Nachtrag?
Foto mit dem Zweck „Nachtrag/Mangel“: Die KI kennt das bestehende Angebot und schlägt nur Leistungen vor, die dort noch nicht enthalten sind — etwa den zusätzlichen Flur oder die Heizkörper. Die Positionen werden an das bestehende Angebot angehängt; einen eigenen Nachtrags-Dokumenttyp gibt es nicht. Ist schon alles beauftragt, sagt sie das in der Rückfrage.
Wie komme ich mit meinem bestehenden Katalog rein?
Deine Preisliste importierst du als CSV, XLSX oder XLS direkt — die Spalten werden erkannt. Liegt der Katalog nur als PDF oder Word-Datei vor, liest die KI die Positionen heraus (20 bis 60 Sekunden, bis 30 MB, zählt aufs KI-Kontingent). GAEB und DATANORM werden nicht gelesen. Kunden legst du an, beim ersten Angebot direkt im Quick-Start. Nutzer legt der Chef unter Mitarbeiter mit Name, E-Mail, Passwort und Rolle an.

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