Bad aufgemessen, Abdichtung vergessen, Sockel nachgerechnet.
- Boden, Wände bis Fliesenhöhe, Duschbereich raumhoch, Vorwand, Fensterlaibung: Ein Bad besteht aus einem Dutzend Teilflächen. Auf dem Zettel stimmt die Summe, im Angebot fehlt die Herleitung.
- Abdichtung im Duschbereich, Anschlüsse an Wanne und Ablauf, Silikonfugen: Was nicht im Angebot steht, wird zum Nachtrag — oder zur Gewährleistungsfrage.
- Großformat, Mosaik, Naturstein, Diagonale: Jede Verlegeart hat ihren eigenen Aufwand und Verschnitt. In Word und Excel wird der Preis dafür jedes Mal neu geschätzt.
- Alte Fliesen runter, Entsorgung, Untergrund ausgleichen: Bei der Badsanierung liegt ein guter Teil der Arbeit vor der ersten neuen Fliese — und fehlt im Angebot besonders oft.
Vom Raumfoto bis zur bezahlten Rechnung.
Die Screenshots sind echte App-Oberflächen des fiktiven Demo-Betriebs „Muster Sanierung GmbH“, aufgenommen mit dem Zweck „Schaden aufnehmen“. Für Fliesenarbeiten ist der Ablauf derselbe — du wählst „Renovierung/Umbau“ oder „Neubau/Ausbau“ und gibst Bad, Boden oder Wand als Soll an. Kunde, Adresse und Preise sind erfunden.
- 01
Raum fotografieren, Soll-Zustand angeben
Foto vom Raum, Zweck „Renovierung/Umbau“ für die Badsanierung oder „Neubau/Ausbau“ ab Rohbau. Dann „Was soll entstehen?“: Bauteil Bad mit Ziel „Fliesen Wand+Boden“, „Bodengleiche Dusche“ oder „Wanne → Dusche“ — oder Bauteil Boden bzw. Wand mit Ziel Fliesen. Dazu eine kurze Notiz wie „Feinsteinzeug 60×60, Wand bis 1,20 m, Dusche raumhoch“, auch eingesprochen. Ein Foto je Raum; mehrere Fotos werden später zu einem Angebot.
- 02
KI schlägt bis zu 5 Positionen aus deinem Fliesen-Katalog vor
Nach rund 30 Sekunden: Raumtyp, vorhandener Belag, Soll-Bezug, eine Rückfrage an dich und bis zu 5 Positionen aus deinem eigenen Katalog — in Ausführungsreihenfolge: Fliesen-Demontage, Vorbereitung wie die Abdichtung, Verlegung, Nebenleistungen wie Sockel oder Silikonfugen. Die Mengen sind Schätzungen, Fliesen in m²; liegen Raumbuch-Maße vor, rechnet die KI damit, sonst sagt sie es in der Rückfrage.
- 03
Prüfen im Editor: Teilflächen, Sockel, Preise
Jede Position kontrollierst du selbst. Teilflächen tippst du als Aufmaß-Formel ins Mengenfeld — 2*(2,4+1,9)*1,2-0,8*1,2+(0,9+0,9)*1,3 für Wandfliesen bis 1,20 m ohne Tür, plus Duschecke raumhoch — das Ergebnis steht live daneben und später im PDF. Sockel laufen als eigene Position in lfd. m, Abdichtung in m², Silikonfugen in m. Einzelpreis und Lohnanteil kommen aus deinem Katalog, fehlende Positionen holst du per Dropdown dazu. Nichts geht raus, bevor du es freigibst.
- 04
Angebot als PDF, per E-Mail direkt aus der App
Logo, Angebots-, Kunden- und Projektnummer, Positionen mit Langtext, Aufmaß und Raum, Netto, USt und Brutto, dazu der § 35a-Satz mit dem Lohnanteil. Versand per E-Mail aus der App mit vorbelegtem Text und Kopie an dich — oder als Download.
- 05
Rechnung, Abschlag, Schlussrechnung
Ist das Angebot angenommen, wird daraus die Rechnung mit denselben Positionen und Summen. Bei größeren Aufträgen stellst du Abschlagsrechnungen als Prozentsatz vom Angebots-Netto und am Ende die Schlussrechnung, die die Abschläge abzieht. Der § 35a-Lohnausweis steht auf jeder Rechnung, sobald Positionen einen Lohnanteil haben; die Jahresbescheinigung gibt es pro Kunde und Jahr als PDF.
- 06
Bezahlt werden
Rechnung per E-Mail mit Stripe-Zahllink und EPC-QR-Code (bei hinterlegter IBAN). Zahlungen über den Link werden automatisch verbucht, Überweisungen markierst du als bezahlt. Das Mahnwesen läuft täglich: Zahlungserinnerung ab 14 Tagen, 1. Mahnung ab 30 Tagen (+2,50 €), 2. Mahnung ab 45 Tagen (+5 €), ab 60 Tagen ein Inkasso-Hinweis an dich. Fürs Steuerbüro gibt es den DATEV-freundlichen CSV-Export je Monat.
Rechenbeispiel: Badsanierung 2,4 × 1,9 m
Rechenbeispiel mit erfundenen Maßen — die App misst nichts, gemessen hast du: Bad 2,4 × 1,9 m, Raumhöhe 2,5 m, Tür 0,8 m breit, Dusche in der Ecke 0,9 × 0,9 m. Boden: 2,4*1,9 = 4,56 m². Wandfliesen bis 1,20 m ohne Tür, dazu der Duschbereich raumhoch: 2*(2,4+1,9)*1,2-0,8*1,2+(0,9+0,9)*1,3 = 11,7 m². Verbundabdichtung im Duschbereich, Boden und Wand: 0,9*0,9+(0,9+0,9)*2,5 = 5,31 m². Einen Sockel gibt es hier nicht, die Wände sind gefliest. Dazu Fliesen-Demontage bis auf den Estrich, Bodenablauf einfliesen und Silikonfugen. Pro Foto bis zu 5 Positionsvorschläge aus deinem Katalog; was fehlt, holst du per Dropdown, die Mengen setzt du per Formel.
Vom Foto zum Angebots-PDF.
Echte App-Oberflächen, aufgenommen im September 2026 mit dem fiktiven Betrieb „Muster Sanierung GmbH“. Kunde, Adresse, Schadensnummer und Preise sind erfunden. Das Wandfoto stammt aus einer freien Bilddatenbank, nicht von einer Kundenbaustelle.
Zweck wählen (hier: Schaden aufnehmen), Foto hochladen, KI-Analyse ankreuzen. Mehr Eingabe braucht es nicht.
Nach rund 30 Sekunden: Schadensbild, Einordnung, eine Rückfrage und bis zu 5 Positionen aus deinem Katalog. Die Mengen sind Schätzungen.
Im Angebots-Editor kontrollierst du Mengen, Einzelpreise aus deinem Katalog, Lohnanteil und Kostenträger. Nichts geht raus, bevor du es freigibst.
Angebot mit Logo, Schadensnummer, Kunden- und Projektnummer und § 35a-Ausweis. Per E-Mail direkt aus der App oder als Download.
Was Baustellenwerk nicht macht.
Damit du nicht mit falschen Erwartungen in den Test gehst:
- Keine Messfunktion: Die App misst nichts, du misst. Kein Laser, kein AR, kein Aufmaß aus dem Foto — Boden- und Wandflächen kommen aus deinem Raumbuch oder deiner Aufmaß-Formel.
- Die Mengen der KI sind Schätzungen — mit Raumbuch-Maßen berechnet, sonst grob geschätzt mit Rückfrage. Du prüfst jede Menge, bevor sie ins Angebot geht.
- Die KI liefert keine Preise. Preise je Fliesenformat und Leistung kommen aus deinem Leistungskatalog — einzeln oder gesammelt gepflegt.
- Kein Verlegeplan und keine Fliesenbedarfsrechnung: kein Fugenbild, keine Verlegerichtung, kein Verschnittfaktor. Einen Aufschlag für Diagonal- oder Musterverlegung legst du als eigene Position oder im Einzelpreis an.
- Keine Normprüfung: Die KI kennt keine Wassereinwirkungsklassen. Sie kann eine Abdichtungsposition aus deinem Katalog vorschlagen — ob und wie abgedichtet wird, entscheidest du.
- Höchstens 5 Positionsvorschläge pro Foto. Alles Weitere holst du per Dropdown aus dem Katalog.
- Kein GAEB- und kein DATANORM-Import. Kataloge kommen als CSV, Excel, PDF oder Word herein.
- Der Standardkatalog (bis zu 295 Positionen für fünf Gewerke, Fliesen inklusive) bringt keine Preise mit. Der Betrieb pflegt seine eigenen — pro Position oder gesammelt.
- Kein Rabatt- und kein Skonto-Feld im Angebot, keine Alternativpositionen für eine zweite Fliesenserie, kein Kunden-Import per CSV.
- Im Test: 14 Tage, 10 Nutzer, 10 Projekte und 100 KI-Analysen pro Monat. Danach Lesemodus, keine automatische Abbuchung.
99 € / Monat netto für den ganzen Betrieb.
Pro-Plan: bis 10 Nutzer, unbegrenzt Projekte, Angebote und Rechnungen. KI-Foto-Angebot, Trocknungsprotokoll, Doppelrechnung und Mahnwesen inklusive. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar.
TEST: 14 TAGE · 10 NUTZER · 10 PROJEKTE/MONAT · 100 KI-ANALYSEN · KEINE KREDITKARTE · DANACH LESEMODUS, KEINE AUTOMATISCHE ABBUCHUNG
Die Fragen, die Fliesenleger vor dem Test stellen.
Wie rechne ich Bad-Teilflächen und Sockel?
Wird die Abdichtung mit vorgeschlagen?
Wie bilde ich Großformat, Mosaik oder Diagonalverlegung ab?
Ist eine Entkopplungsmatte im Katalog?
Wie kommt der § 35a-Lohnanteil auf die Rechnung?
Bad, Flur und Küche — wird daraus ein Angebot mit Abschlägen?
Wie komme ich mit meinem bestehenden Katalog rein?
Mach dein erstes Foto-Angebot.
14 Tage gratis, keine Kreditkarte.



